Die Grimburg im Jahre  2001
 

Burg Grimburg

Wenn Sie mehr über diese Burganlage oder die benachbarte Burg Dagstuhl, ihre Erbauer und Besitzer, ihre Geschichte und ihren teilweisen Wiederaufbau erfahren wollen, wechseln Sie auf die Homepage der  www.burg-grimburg.de
und www.burg-dagstuhl.de
 

Auf einem langgezogenen Bergsporn zwischen Wadrill und Mühlenbach erstreckt sich die in großen Teilen wiederaufgebaute Grimburg in einer Länge von etwa 300 m und einer Breite von rund 90 m. Damit war die Grimburg, wenn auch nicht die bedeutendste, so doch zumindest die weiträumigste der ehemaligen kurtrierischen Landesburgen. Fast 500 Jahre lang war die Grimburg Verwaltungssitz und Gerichtsstandort des nach ihr benannten Amtes Grimburg, dessen über 40 Ortschaften im heutigen nordsaarländischen und rheinland-pfälzischen Hochwaldraum lagen.

Die Grimburg ist während der Streitigkeiten um die Besetzung des Trierer Bischofsstuhles, in dem der Hochwaldadel kräftig mitmischte, zerstört worden und nach Einsetzung des neuen Bischofs Johann I. wieder aufgebaut worden. Im Laufe der französischen Reunionskriege hat man die Burg um 1700 aufgegeben und die Verwaltung auf den Lascheider Hof bei Hermeskeil verlegt. Die mächtige Burganlage war dem Verfall preisgegeben und diente den umliegenden Ortschaften als bequemer Steinbruch.

Seit dem Jahre 1978 bemüht sich der Förderverein Burg Grimburg um die Freistellung, Ausgrabung, Sicherung und den teilweisen Wiederaufbau der Burgruine. Heute präsentiert sich die Grimburg als touristischer Anziehungspunkt und dient als Kulisse für die verschiedensten Kulturveranstaltungen wie Burgschauspiele, Burgfeste, Liederabende usw.

Seit dem Jahre 2001 werden auch standesamtliche Trauungen auf der Grimburg durchgeführt, ein bleibendes Erlebnis für Brautpaare mit einem Faible für eine besondere Athmosphäre. Trauen lassen kann man sich aber auch im Historischen Bahnhof in Kell am See.

Die Aktivitäten des Fördervereins sind aber nicht nur auf die Burg selbst fixiert: im Ort Grimburg (bis 1932 Sauscheid) entsteht zur Zeit ein  Burg- und Hexenmuseum , das Ende Oktober 2001 eingerichtet sein wird.

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Auskunft:
Dittmar Lauer
Wiesplätzchen 9, 54427 Kell am See
Tel. 06589/611 oder 1572, Fax 06589/1552, Tel. Historischer Bahnhof 06589/917060,
Handy 0170/5880921, E-mail dittmar.lauer@t-online.de, Homepage www.dittmar-lauer.de
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(c) Dittmar Lauer,  letzte Änderung: 16. Mai 2005